Kafé Fika

En påtår kaffe, tack!

Was auf Schwedisch in etwa so viel heißt, wie “Einmal nachschenken, bitte.” soll auch bald zum fliegenden Wort im Kafé Fika werden. Mit Fika wird nichts weniger als die schwedische Kaffeekultur bezeichnet – eine soziale Insitution, die von jung und alt gleichermaßen geliebt wird: Gemeinsam mit anderen nimmt man eine Pause von der Aktivität, mit der man gerade beschäftigt war (u.a. Arbeit, Vorlesung, Schulunterricht, Besprechung, Sport, Streitgespräch oder Versöhnungssex) setzt sich für 15 bis 45 Minuten gemütlich hin, trinkt einen Tee oder Kaffee, nascht ein wenig süßes Gebäck, schweigt oder tauscht sich kurz aus. Unter den wenigstens Umständen würde man eine Fika ausfallen lassen, selbst in Unternehmen gibt es festgelegte Fikazeiten.

Das Kafé Fika

Wir bringen die schwedische Gemütlichkeit in deine Region, damit Du auch hier in den Genuß der Fikakultur kommst. Wir können noch einiges aus Schweden lernen, lasst uns damit anfangen Menschen Raum zu geben ihre Ansichten auszutauschen und Verständnis zu üben. Natürlich bei einer Tasse Kaffee. Påtår, tack!

Unsere Parole: Natürlich!

Weil wir Euch und der Natur etwas Gutes tun wollen, liegt unser Fokus auf Qualität statt Quantität. Wir achten auf die Herkunft und die Produktionsbedingungen unserer Lebensmittel, wobei wir ein besonderes Augenmerk auf regionale, biologisch und fair hergestellte Produkte legen.

Bei uns werden hauptsächlich vegane und vegetarische Speisen serviert. Sollte es doch einmal Fleisch geben, dann ausschließlich aus dem Umland und in Bioland-Qualität. Die Zusammenarbeit mit regionalen Produzent*innen und landwirtschaftlichen Betrieben hilft uns die Transportwege möglichst kurz zu halten und so CO₂ einzusparen und die regionale Wirtschaftskraft zu unterstützen.

Du willst mitmachen?

Du bist Barista* ?
Du kannst gut Torten backen?
Du liebst Kaffee und es Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern?

Dann melde dich bei uns!


Mit dem Begriff Fika wird die schwedische Kaffeekultur bezeichtet, die einen sehr hohen gesellschaftlichen Stellenwert besitzt und wahrscheinlich mittlerweile längst als Nationalerbe eingestuft wurde. Fika geht immer – sowohl privat als auch auf der Arbeit. Man tauscht Neuigkeiten mit Freund*innen aus, trifft alte Bekannte oder hält die tröstend warme Kaffeetasse zwischen Händen, wenn die Dinge mal nicht so laufen, wie sie sollten. Doch auch am Arbeitsplatz gilt Fika als eine Art informelles Treffen, bei dem private als auch geschäftliche Themen diskutiert werden. Der unkonventionelle Rahmen bietet oftmals die Möglichkeit aktuelle Anliegen außerhalb der Bürowände anzusprechen und stärkt das Kommunikationsklima eines Unternehmens, welches in Schweden oftmals unkomplizierter und umgänglicher ist als in Deutschland – Hierarchien sind niedriger, man duzt sich und auch die Chefs sitzen wie alle anderen am Fika-Tisch. Und immer wieder fällt dieses ein Wort – påtår.

Påtår wurde bei unseren skandinavischen Nachbarn bereits im Jahr 1842 als Ausdruck verwendet, um eine weitere Tasse Kaffe zu bestellen, woraus oftmals tretår (eine dritte Tasse, tre von drei) oder eine krusetår (von krusa, kräuseln, der Effekt von zu viel Koffein auf den Körper) wurde. Auch heute noch wird der Begriff in schwedischen Kaffees verwendet – diese bieten oftmals eine kostenlose påtår Station an, meist in Form einer Warmhalteplatte mit einer Kanne Brühkaffee darauf. Diese wird besonders häufig genutzt, wenn mal wieder Zeit für eine Swedish Fika ist.